Linkaufbau

Linkaufbau bzw. Linkbuilding mit Zimmermanns Internet & PR-Beratung

Linkaufbau bzw. Linkbuilding mit Zimmermanns Internet & PR-Beratung

Definition

Linkaufbau ist der deutsche Fachbegriff für Linkbuilding. In der Suchmaschinenoptimierung versucht man die Rangfolge der Seiten in der Suchmaschine auch durch Linkaufbau zu steigern. Der Google Algorithmus bewertet Links und bildet mit weiteren Rankingfaktoren, das Ranking einer Website. In der Vergangenheit haben sich viele neue Suchmaschinenoptimierer darauf spezialisiert und diese Technik soweit ausgereizt, dass Google dagegen aggressiv vorgehen musste und nun sehr genau hinschaut, wie der Linkaufbau einer Seite betrieben wird.

Zunächst muss ich klar stellen, dass ich kein Rechtsanwalt bin und dieser Beitrag keine Rechtsberatung ist. Die Suchmaschine Google untersagt in der Theorie den aktiven Linkaufbau.

Wer also aktiv Links kauft oder verkauft verstößt gegen die Google Guidelines! 

Allerdings, ist Google kein Gesetzgeber, daher ist die Frage falsch gestellt.  Grundsätzlich ist der Aufbau von Links nicht illegal, wenn er im Rahmen des Wettberbrechts betrieben wird.

Werbliche Links, für die ein Webseitenbetreiber eine finanzielle oder materielle Vergütung bekommt, müssen als solche für den Nutzer gekennzeichnet sein.  Auch sogenannte Affiliate-Links müssen laut Wettbewerbsrecht gekennzeichnet sein.  Die Entwertung eines Weblinks mit dem sogenannten „Nofollow-Attribut“ ist keine gesetzliche Vorgabe.

Was kostet Linkaufbau?

Die Kosten für einen Linkaufbau hängen von mehreren Faktoren ab. Auch die Linkbuildingstrategie hat maßgeblichen Einfluss. Ich unterscheide hiebei zwischen passiven und aktiven Linkaufbau.

Bei dem passiven Linkaufbau versucht ein Websitebetreiber links durch guten Content zu gewinnen. Diese Methode entspricht auch den Guidelines vieler Suchmaschinen. Bei dem aktiven Linkaufbau, werden Links für eine Website durch Linktausch und Linkkauf generiert. Die Kosten für den passiven Linkaufbau entstehen ausschließlich durch die Contentproduktion.

Bei dem aktiven Linkaufbau können Kosten durch einen Linkbroker, bzw. SEO-Agentur entstehen und durch den Preis für den Link an sich, den ein Webseitenbetreiber verlangt. Dann kommt es noch auf die Art des Links an. Wenn zum Beispiel ein Bannerverlinkt werden soll, entstehen zusätzliche Kosten für die Bannererstellung. Werden Links im Rahmen eines Fachbeitrages aufgebaut , entstehen zusätzliche Kosten für den Text.

Dann muss unterschieden werden zwischen einmaligen Zahlungen und regelmäßigen Zahlungen. Manche Webmaster bieten die Möglichkeit gegen eine einmalige Zahlung, einen Link zu setzen oder einen Artikel mit Link zu veröffentlichen. Andere  Seitenbetreiber bestehen auf eine monatliche Zahlung oder legen eine bezahlte Laufzeit fest, die vergütet wird.

Der Preis für einen Link orientiert sich auch an der Stärke einer Seite. Früher wurde als Stärke-Indikator einer Seite, der Google PageRank herangezogen. Dies ist übrigens auch ein Grund, warum Google den PageRank zuletzt eingestellt hat. Die Suchmaschine wollte hier den Linkhändlern das Geschäft erschweren. Aktuell haben andere Indikatoren den PageRank ersetzt, anstatt dessen haben Sichtbarkeitsindizes, z. B. Sistrix SI, oder XOVI OVI, den PageRank für die Bewertung einer Seite ersetzt. Auch klassische Besucherzahlen können als Bewertungskriterium herangezogen werden.

Die Preisbildung für einen Link ist durchaus komplex, daher kann keinen eindeutigen Preis für einen Linkfestlegen.  Hierbei spielen zu guter Letzt  auch psychologische Faktoren eine Rolle. Wer aktiven Linkaufbau betreiben möchte sollte sich von einem Festpreis verabschieden und anstatt dessen mit dynamischen Linkbuilding Budgets für längere Zeiträume planen.

 

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