Bilder SEO: So optimiert man Bilder für Google

Google Bilder Suche

Die Google Bilder Suche ist bei vielen Nutzern sehr beliebt. Sie bietet auch für viele Webseiten ein sehr großes Potenzial mehr Besucher zu bekommen. Die Frage lautet, wie bekomme ich meine Bilder in Google vorne gelistet?  Antwort ist relativ einfach und schnell erklärt.

10 Punkte Checkliste  für bessere Postionen in der Google Bildersuche

1. Keywords im Dateinamen

Bilder SEO

Bilder SEO

Es ist sehr wichtig, dass die Bilddateien auch die passenden Keywords im Dateinamen enthalten. Wenn die Fotokamera standartmäßig die Bilder nach dem Schema „img1234.jpg“ benennt ist das suboptimal, besser wäre zum Beispiel der Dateiname „bilder-seo.jpg“, wenn das Bild für die Suchwortkombination „Bilder SEO“ gut in Google gelistet werden soll.

2. Größe der Bilder und das richtige Dateiformat

Tendenziell listet Google große Bilder besser als kleine Bilder. Ich habe selber gute Erfahrungen gemacht mit Bildern in den Formaten 1024 x 768 px, 800 x 600 px und 640 x 480 px. Man sollte sich jetzt aber nicht unbedingt auf diese Bildergrößen versteifen. Wichtig ist, das die Bildergrößen perfekt an dem Design der Website angepasst sind.  Wer Hochauflösende Bilder von mehreren Magapixeln in die Seite einbindet und vom Browser in das richtige Format umrechnen zu lässt, quält seine Leser. Das ist  schlecht für die Ladezeit der Website.

Zudem sollte möglichst sparsame Dateiformate verwendet werden, ich empfehle hier das JPG Format auch für Grafiken. Häufig sehe ich Grafiken, die als PNG Datei abgespeichert sind auf Webseiten, wenn man sie aber als JPG  zur Verfügung stellen würde, könnte man Speicherplatz auf dem Server sparen und die Ladezeit der Webseite ein wenig beschleunigen.  Wer also Details von Bildobjekten auf seinen Fotos und Bilden den  Kunden zeigen möchte, sollte also auf viele kleinere Detailbilder zurückgreifen, als auf ein hochauflösendem Bild in dem man hineinzoomen kann.

Optimal wäre also ein platzsparendes Dateiformat (z.B. JPG) des Bildes in der richtigen Pixel-Größe, die zudem auch im HTML-Code ausgezeichnet ist. Die User sind ungeduldig und wollen schnelle Ergebnisse sehen. Dazu kommt auch noch das richtige Seitenformat.  Die Standardformate 4:3 und 16:9 sind für das Seitenverhältnis in der Google Bildersuche Ideal.

3. Keywords im ALT-Tag und im Title-Tag

Bilder Optimieren

Bilder Optimieren

Wer sein Bild zu einem Bestimmten Begriff in Google vorne platzieren möchte, sollte auch die Suchbegriffe im ALT-Tag und im Title-Tag des Bildes angeben. Im Html-Code de Bilder und Grafiken werden also mit speziellen Tags ausgezeichnet. Hier ein Beispiel:

<img title=“Bilder Optimieren“ src=“https://internet-pr-beratung.de/wp-content/uploads/bilder-optimieren.jpg“ alt=“Bilder Optimieren“ width=“150″ height=“150″ />

Der HTML-Code hier bezieht sich also auf das Bild links. Ich habe hier in den ALT & Title Tags die Suchwortkombination „Bilder optimieren“ eingetragen, einfach nur um Google zu signalisieren, dass dieses Bild sich mit dem Thema „Bilder optimieren“ beschäftigt.

 

 

4. Keyword in der Bildunterschrift

Zudem ist eine passende Bildunterschrift immer angebracht. Hier könnte man auch z.B. Copyrightvermerke unterbringen, falls welche erforderlich sind. Die Keywörter sollten sich also auch nahe des Bildes im Text befinden.

5. Seitentitel der Webseite

Der Seitentitle der Webseite auf dem das Bild eingebunden ist, gehört auch zu einem des stärksten SEO Signale überhaupt. Wer also ein bestimmtes Bild für eine bestimmte Keywordkombination optimieren möchte, sollte es also auch in einem passenden Rahmen für das Bild einbinden und die Seite auch im HTML-Code für den Seitentitel die Suchbegriffe unterbringen.

Beispiel:

….

<head>

<title>Hier kommen die wichtigsten Suchbegriffe rein</title>

</head>

Welche für mich  wichtigen Suchbegriffe habe ich wohl hier untergergebracht? 😀

6. Keativität und Originalität des Bildes

Eigentlich sollten dies die wichtigsten Faktoren sein, wenn es um gute Bilder geht. Leider lassen sich diese Faktoren technisch nur sehr schwer bis gar nicht messen. Ein Indiz für die Kreativität  eines Bildes, kann z.B. die Klickrate im Suchergebnis selber sein.  Bilder die öfter in der Google Bildersuche angeklickt werden scheinen also irgendwas besonderes zu zeigen. Allerdings  verstärkt sich dieses Signal mit Zunahme einer besseren Suchposition. Bilder die oben weit vorne gelistet werden, werden eben eher entdeckt und auch angeklickt. Der Mensch ist eben faul.

Die Originalität zu messen ist auch recht schwierig, den der Googlebot kann offiziell noch nicht richtig sehen, obwohl ich in den Suchergebnissen in der  Google+ Bildersuche schon manchmal den Eindruckgewinne, das der Googlebildersuche Bot seit neustem auch die Bildinformation im Bild selber richtig sehen kann. Ein Indiz für Originalität eines Bildes kann das Alter des Bildes im Google Index sein und das Größenformat der Bilder.

Das Hotlinking von Bildern ist ein zweischneideges Schwert und kann im schlimmsten Fall auch nach hinten losgehen. Das ist auch ein Grund, warum einige Webmaster ihre Bilder vor dem Hotlinking schützen. Denn einerseits nützt es dem Bild, wenn es auch oft auf anderen Domains eingebunden ist. Google nimmt dann an, dass dieses Bild sehr wichtig ist. Wenn aber die Originalseite zu schwach ist, kann Das Ranking auf die hotlinkende Seite übertragen werden. Eine Lösung wäre, wenn man z.B. eine spezielle Subdomain nur für Bilder (z.B. bilder.eigenedomain.de) einrichtet und die Bilder dieser eigenen Subdomain, als Hotlink einbindet.

8. Mehrfache Nutzung des Bildes auf der Domain

Bilder, die öfter für die eigene Website genutzt werden, scheinen für eine bestimmtes Thema sehr wichtig zu sein. Google mag es also, wenn die Bilder öfters auf einer Domain genutzt werden. Das erhöht zudem auch die Wahrscheinlichkeit, dass das Bild auch schneller indexiert wird.

9. Gute interne & externe Verlinkung der Seite

Je mehr Links auf die Webseite mit dem Bild zeigen, sowohl intern als auch extern (von fremden Seiten), umso schneller wird das Bild vom Googlebot gefunden. Die eigentliche SEO Stärke einer Webseite ist also mit entscheidend, ob ein Bild gut in Google gefunden wird.

10. Bilder-XML-Sitemap

Eine spezielle Bilder-XML-Sitemap kann man in der Google Webmaster Tools einreichen und so Google direkt mitteilen, wo die Bilder auf einer Domain zu finden sind. Es ist die schnellste Methode die Bilder in den Index zu bekommen, Innerhalb weniger Tage, konnte ich so Produktbilder, die eigentlich Duplikate von Onlineshops sind, schnell in den Index pumpen. Alles was Ihr über Bilder-XML-Sitemaps wissen müsst findet ihr hier: https://support.google.com/webmasters/answer/178636?hl=de

Für WordPress gibt es auch noch ein paar zusätzliche Plugins.Ich selber habe sehr gute Erfahrungen mit dem WordPress Plugin „Google XML Sitemap for Images“ gemacht und kann es euch nur wärmsten empfehlen.

 

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