SEO Campixx 2018 Recap

SEO Campixx 2018 Recap

Und die Erkenntnis der Betriebsblindheit der SEO-Branche

So, die SEO CAMPIXX ist jetzt vorbei und ich hatte Zeit auf dem Rückweg über die vergangenen Tage nachzudenken. Erst einmal vorweg ein fettes Dankeschön an Marco Janck nochmal für die Organisation dieses SEO-Event am Müggelsee.  Insgesamt wurden meine Erwartungen erfüllt. Es gab dieses Jahr auffällig viele Ausfälle von Sessions, was ich echt sehr schade fand. Dafür konnte aber Marco nichts. So gibt es jetzt eine starke Diskrepanz zwischen meinen Wunschsessions, die ich besuchen wollte und denn, die ich auch tatsächlich besucht habe.

Im Folgenden liste ich einfach mal den Ablauf der Sessions auf, die ich dann auch tatsächlich besucht habe.

Die Keynote

Die Keynote habe ich leider nicht live miterlebt, sondern nur per FB-Livestream und das nur stückweise. Ich habe mir aber sagen lassen, dass sie nicht so der Brüller war, weil in einem emotionslosen Vortrag über Emotionen und Sentimentanlyse gesprochen wurde und das Ganze ziemlich dröge rüber kam für einige. Ich hatte also scheinbar nichts verpasst. Oder wie war euer Eindruck?

Wie Unternehmensdaten von intelligenten Systemen wie Google Home und Co. gefunden werden und warum strukturierte Daten so wichtig sind von Arne Henne

Dieser lange Session-Titel versprach wirklich interessant zu sein. Schließlich war mein Fokussthema auf der SEO Campixx „Voice Search“ und das Triggerwort Google Home, machte mich neugierig. Letztendlich war der Vortrag fast ein Sales Pitch für den Yext Service, wie man Google Maps Review Bewertungen bekommen und steuern kann. Das Thema Smarthome, bzw. Google Home war hier nur eine kleine Randnotiz. Der Inhalt war zwar interessant und mag auch für viele wichtig sein, für mich war es jedoch weniger wichtig.

Von SEO bis ContentMarketing-Ein – Blick in die Produkt-Schatzkiste von Aufgesang

Danach bin ich einen Raum weiter zum Olaf Oleck Kopp und Laurent Quero gegangen. Hier wurde der Workflow  in der SEO-Strategieberatung von Aufgesang erklärt. Das fand ich ganz interessant zu sehen, wie andere an  dieses Thema herangehen. Besonders inspirierend fand ich, wie sie an konkrete Nutzerfragen herankommen, und wie man mit Screaming Frog noch mehr Onpage SEO insights einer Domain mit Pivot Tabellen und Excel sichtbar macht. Übrigens, das Kundenbeispiel konnte ich trotz Anonymisierung  mit den „inurl“ Parameter finden, Olaf. 😉 So eine Screenshot sollte auf jeden Fall nicht veröffentlicht werden.

Data Science meets SEO von Tom Alby

Nach der Mittagspause ging es gleich zu Tom Alby in die Session Data Science meets SEO. Danke, Tom für diesen hochinteressanten Vortrag. Tom zählt zu denn ganz wenigen in der Szene, die auch wirklich in der Lage sind eine eigene Suchmaschine aufzubauen. In einem Fachvortrag erklärte er uns, die Widrigkeiten der Deutschen Sprache für den  Aufbau eines Suchindexes. Anhand der Programmiersprache „R“ hat er uns Beispiele für den Aufbau bzw. Auswertung von Texten und Wörtern gegeben. Seine These war, dass TF-IDF bzw., WDF-IDF nicht der Weisheit letzter Schluss sind, um gute Rankings zu erzielen. Das konnteer auch in seinem Vortrag belegen. Grundlage hierfür war das Stemming von wichtigen Keywords, das auch Suchmaschinen anwenden. Die aktuellen Tools gehen auf diesen Punkt nicht ein. Marcus Tandler war in dem Vortrag und sah das natürlich anders, da sein SEO-Tool Ryte gerade die WDF-IDF Optimierungsmethode für die Contentoptimierung nutzt. Hoffentlich nehmen sich alle Toolanbieter diesen kritischen Einwand von Tom zu herzen und verbessern ihre Tools dahingehend, auch das Stemming mit zu berücksichtigen.

Tom Albys wichtigste Folie, die Pyramide mit den drei Hauptbegriffen: Daten, Information und Action, ist nicht nur für diesen Vortrag wichtig, sondern generell für uns Onlinemarketer. Leider musste ich in vielen Gesprächen und auch anhand von Aussagen von anderen Speakern feststellen, dass der wichtigste Punkt „Action“ am Ende dieser Pyramide nicht verstanden wurde.

SEO will Never die mit Marcus Tandler & Co.

Die nächste Session fand im gleichen Saal statt und war mit Marcus Tandler und einem Ryte Angestellten. Leider ist der Name von dem Ryte-Mitarbeiter mir nicht mehr präsent. Wer in der Szene ist, weiß wie unterhaltsam die Sessions von Marcus sein können. Daher habe ich einfach dieses Mal die Popcornvariante ausgewählt. Marcus hat mit seinem Mitarbeiter ein Live-Siteclinic auf der Bühne veranstaltet und einen Onlineshop für Fliesen zerpflückt.  Das war wie immer, „very entertaining“.

Überlegungen zu Marcus Answerbox Pitch

Etwas später in seinem Vortrag berichtete er, wie leicht er auf Position Zero in den Google Index mit seine Wiki-Artikel von de.ryte.com , kommt. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch Toms Aussage mit der „Action“ im Kopf und fand es irgendwie erschreckend, wie kurzsichtig hier eine etablierte SEO-Größe sich mit einem Ergebnis zufrieden gibt, das für ihn hintenheraus keine „Action“ bedeutet. Die Position Zero bedeutet bestenfalls einen Brandingeffekt. Sicherlich ist es anzuerkennen, dass er mit seinen Prozess oft in die Answerbox kommt. Das spricht für das Können seines Unternehmens. Aber ist die Answerbox in Google  bzw. im Google Assistant wirklich erstrebenswert für mich als Publisher? Ich denke nicht, weil es hinten heraus keine „Action“ für mich gibt.

Daher ist es mir vollkommen egal ob ich mit meinem Content in der Answerbox komme. Warum mich das so kalt lässt beschreibe ich weiter unten im Text.

Voice Search – Next Big SEO Thing oder klassischer Hype?

Der nächste Vortrag versprach für mich so richtig interessant zu werden, und das war er auch wohl für sehr viele Teilnehmer. Denn der Raum war proppevoll. Umso verstörender fand ich den Inhalt der zwar in vielen Teilen korrekt war, aber auch nur recht oberflächlich. Im Grunde wurde die neue Entwicklung hin zur Suche mit Sprachsisstenten heruntergespielt, aber auch nicht als komplett uninteressant dargestellt. Ich habe mir hier echt mehr Enthusisasmus für die neue Entwicklung auf dem Suchmarkt erwartet. So wurde das disruptive Element, das in dieser ganzen Entwicklung innewohnt, abgetan und als, „alles nicht so neu heruntergespielt“.  Man konzentrierte sich auf die Fehler der Sprachassistenten und gab zu bedenken, dass diese wohl keine ordentliche Suche mit altherkömmlichen Methoden das Wasser reichen können.  Das haben die beiden Redner von Projecter jetzt nicht so in diesem Wortlaut gesagt, aber so in etwa kamen ihre Aussagen bei mir an.

Den Grundtenor fand ich als „Voice Search Enthusiast“ mehr als enttäuschend. Ich hätte mir mehr Begeisterung für das Thema erwartet, und anstatt einer Aufzählung von Mängeln, mir Lösungsansätze und Chancen für uns als Speerspitze dieser Entwicklung gewünscht. Aber das wir  SEOs in Deutschland zur Speerspitze der Voice Search Entwicklung gehören, mag eine herbe Fehleinschätzung meinerseits sein, also alles gut Projecter Guys. 😉

Das Abendprogramm

Marco hat im Vergleich zum Abendprogramm der SEO Campixx 2017, ein besseres Händchen bewiesen. So wurde auf bewährte Programmpunkte, wie wer wird Seonär und United Four, als Abendband gesetzt. Ich fand die Diskokugel als Fotobox genial, sowie der Stand mit der Irisfotografie war super.  Der Abend war ausgelassen feucht-fröhlich  und sehr lange für viele. Als  Redner musste ich jedoch meinen Vortrag im Blick halten und konnte daher nur bis 1:30 Uhr mitfeiern. Schließlich wollte ich meine Zuhörer am nächsten Tag nicht durch meine Abwesenheit enttäuschen.

Hier zeigten SEOs mit United Four waren Einsatz. 🙂

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Was mir an dem Abend sauer aufgestoßen war, war der Umstand, dass meine Session Karten von den Veranstaltungstafeln nicht aufgehangen waren oder sogar abgehangen wurde.  Ich habe natürlich Marco darauf angesprochen und wir konnten uns das auch nicht weiter erklären, warum das so war. Zum Glück konnte das Team meine Karte neu aufhängen. Dafür nochmal danke an das Orgateam.

Mein Vortrag: Amazon Echo SEO

Ich hatte schon befürchtet, dass gar keiner zu mir kommen würde, weil eben am Vortag eine eher demotivierender Vortrag gehalten wurde, meine Session-Karte am Vortag nicht aufgehangen war, und weil vielleicht viele Teilnehmer einfach noch im Essig lagen. Das waren also alles keine guten Grundvoraussetzungen, umso motivierender war es, dass ich einen fast vollen Raum hatte um 10:30 Uhr morgens.

Ich war ja selber noch ein wenig durch von gestern. Ich denke, man hat das auch an meinem relativ chaotischen Vortragstil gemerkt. Notiz an mich, „Marco möge mir bitte beim nächsten mal einen anderen Termin für meine Session geben als den ersten Slot des zweiten Tages“. 🙂

Ich bin mit der Intention angetreten, allen SEOs die frohe Botschaft zu verkünden, dass wir endlich die Chance haben uns von den Google Joch zu befreien!

Hier meine Kenraussagen:

  1. Stellt euch vor ihr könntet einen Zeitreise zurück in das Jahr 1995 machen und mit eurem Online-Wissen von jetzt nochmal neu Anfangen.
  2. „Mir ist Postion Zero in Google scheiß egal! Jeder kann Position Zero in Amazon Echo innerhalb von 15 Minuten garantiert erreichen und hat dann auch etwas davon.“
  3. „Als Unternehmer sind wir jetzt gefragt Lösungsangebote zu entwickeln für die derzeitigen Unzulänglichkeiten von Alexa .“
  4. „Die Dummheit von Alexa ist gerade unsere Chance als Publisher das Ruder in die eigene Hand zu nehmen.“
  5. „Die Verbreitung von Alexa wird massiv unterschätzt und nur auf die Lautsprecher bezogen. Das ist ein Fehler. Aktuell können schätzungsweise 220 Mio. Menschen Alexa nutzen, da die Verbeitung auf dem Smartphone 10 mal größer ist. Genaueres habe ich hier dazu geschrieben.
  6. „Invocation Names sind das neue SEO Gold!“

Meine Slides sind hier eigentlich nur als Ergänzung zu verstehen, da ich Live in meinem Alexa System in dem Vortrag gegangen bin,  kann der Zusammenhang mit den Folien nur schwer nachvollzogen werden.

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Spontaner Drohnen Vortrag von Stephan Mahlow

Der nächste Vortrag war eine Zufallswahl, weil der eigentlich angekündigte Vortrag ausfiel, warum auch immer. Viele Teilnehmer hatten sich  verirrt und wollten zum Amazon SEO Vortrag. Generell schien bei dem Thema Amazon, irgendwie der Wurm drin zu sein auf der SEO Campixx. Dabei hätte so ein Vortrag im Anschluss, oder vor meinen Vortrag perfekt ergänzt. Da ist etwas gehörig falsch gelaufen bei der Slotplanung. Mein Vorschlag für die nächste SEO Campixx einen festen Raum nur mit Amazon Themen festzulegen und sich mal überlegen, wie die Reihenfolge der Sessions sinnvoll wäre. Sorry Marco, aber hier solltet ihr besser werden. Generell wäre das festlegen von Meta-Themen besser. Ich hätte mir sehr gerne den Uwe Hamann Vortrag angeschaut, konnte ich aber nicht, weil ich zu dem Zeitpunkt selber dran war. Die Amazon SEO Interessierten wurden quasi vor die Wahl gestellt, das hätte man locker vermeiden können.

Aber schwamm drüber, so konnte ich endlich mal Stephan Mahlow live erleben, da ich ihn sonst nur von seinen Facebook Drohnenvideos kannte. Er hat in einem sehr kleinen Kreis, uns über den Betrieb von Copter in Deutschland aufgeklärt und uns einige Copter auch vorgeführt. Das Thema ist für mich privat sehr spannend, da ich mir überlege auch einen Copter zu kaufen. Als kurzes Fazit hierzu kann ich sagen, dass Deutschland ganz groß ist, sehr schnell Regeln zu entwickeln, und dass man nicht einfach blauäugig einen  neuen Copter kaufen sollte.

Natural Language Processing für SEO und Conversational Search mit Stefan Fischerländer

Dieser Vortrag war auch sehr interessant für mich, leider war ich körperlich noch vom Vortag sehr erschöpft. Es wurden allen Teilnehmern die Grundlagen zum Natural Languag Processing erklärt.  Was mich hier ein wenig irritiert hat, war auch die Fokussierung auf das Thema Google. Also wie Goolge NLP einsetzt und wie Google zu seinen Ergebnissen kommt. Das stetige wiederholen, dass „Google eine gute Suchmaschine“ sei, empfand ich mehr als „running gag“. Denn auch diese SEO-Kapazität, hatte noch nicht erkannt, wie schädlich diese Entwicklung seitens Google für uns Publisher ist. Dabei hat Stefan Fischerländer selber gesagt, wie sehr er geläutert wurde zum Thema Voice Search mit Alexa, und kommt dann nicht auf den entscheidenden Schluss, wie sehr Amazon Alexa, Google erschüttert. Er verbleibt in seinem starren Denkmuster, dass Google in diesem Themenfeld der alleinige wichtige Gatekeeper sein wird.

Sehr interessant fand ich dann noch den Hinweis auf die Google NLP Api zur Sentimentanalyse.

Das Thema Conversational Search wurde zu seiner Ehrenrettung erwähnt. Ich hätte mir hierzu deutlich mehr gewünscht. Auch ein funktionierender Bot wäre schön gewesen, leider wurde nur auf die Unvollständigkeit eines Chatbot-Projektes verwiesen. Man hatte also schon ein Botprojekt, war aber noch nicht fertig damit. Ok, wenn man ein Botsystem von der Pike auf entwickelt, mag das nicht ganz trivial sein. Allerdings gibt es gerade für Chatbots schon sehr viele funktionierende Systeme, wie z. B. Chatfuel oder Dexter, die sogar systemübergreifend in allen Welten funktionieren, also Facebook, Amazon Echo, Slack, etc. Da hätte man doch zumindest ’nen Dummy bauen können, denn so kompliziert ist das wirklich nicht. So blieb der Vortrag sehr theoretisch mit begrenzt praktischen Nutzen für einen Publisher.

Selbstvermessung mit Markus Baersch

Eigentlich wollte ich im Raum Leap zum Buchvermarktungsvortrag, da ich dachte, dass dieser Vortrag eine gute Ergänzung zu meinen Amazon Aktivitäten wäre. Leider ist auch dieser Vortrag ausgefallen. Bei den Amazon nahen Themen war echt der Wurm drin.

So bin ich mehr oder weniger zufällig in den Vortrag von Markus Baersch gestolpert. Dieser Spontanvortrag war recht kurz, aber dafür sehr interessant für  mich. Anhand von einem praktischen Beispiel hat Markus den Teilnehmen klargemacht, dass Smarthome  Sensoren sehr nützlich sein können. Er hatte z. B.  einen Bewegungssensor mit seiner Kühlschrank gekoppelt und das Ereignis Tür offen an Google Analytics gesendet. So konnte er beim Badminton seiner Frau mal eben mitteilen, dass sie die Kühlschranktüre doch bitte wieder schließen solle, weil ihm diese Info an sein Smartphone gesendet wurde.  Diese Verfahrensweise könnte tatsächlich auch zu mehr Interaktivität mit Sprachassistenten führen. Denn, ob ich jetzt eine Warnung oder Kommentar auf mein Smarthphone bekomme, oder Alexa bzw. Google Home  auf ein Ereignis in meinem Heim reagiert, wäre nur der nächste Schritt. Dieser Vortrag war für mich sehr spannend, danke Markus.

Die Anschließende Session mit den Thema Battle der Spachassistenten viel auch aus. War ja mal wieder etwas mit Amazon und man hätte fast  einen Ausfall erwarten können.

Fazit

Insgesamt war die SEO Campixx mal wieder trotz allen Widrigkeiten toll und wird auch weiterhin immer ein Besuch wert sein. Dennoch empfand ich diese SEO Campixx irgendwie Surreal, weil eine ganze Branche sich einer Betriebsblindheit ergibt, die meiner Meinung nach schon fast fatal ist. Noch immer wird von vielen nicht Anerkannt, das Amazon die wichtigste Produktsuchmaschine ist. Das Thema Voice Search wird für viele SEOs nur mit Google assoziiert, dabei bringt die Voice Search im den  Google Assistant uns Publishern rein gar nichts, und sogar Google selber schadet sich damit. Denn wie will Google in einer Voice Search Welt noch Einnahmen generieren, wenn der Nutzer nur eine Sprachantwort bekommt? Auf diese Thematik ist gar keiner eingegangen.

Es ist für mich so, als wenn alle Welt mit Jubel, wie Lemminge auf den Abgrund zu rennt und keiner merkt es. Hauptsache „Business As Usual!“ Dabei wissen wir SEOs, dass der stetige Wandel, die einzige verlässliche Konstante in unserem Business ist. Wir leben in einer hochspannenden Zeit und könnten, wenn wir es wöllten, uns von dem Google Gott befreien, der uns seit Jahren immer wieder diktieren möchte, wie wir unsere Geschäft zu erledigen haben. Liebe SEO Gemeinde, kloppt euch nur wie blöde um Position Zero in Google. Ich ziehe dann mal weiter in Richtung Zukunft.

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