Google nutzt Quantencomputer

D-Wave Two Quantencomputer

Foto: Der D-Wave Two Quantencomputer | Bildquelle: NASA

Komplexe Suchanfragen können mit herkömmlichen Rechenmaschinen nicht beantwortet werden. Im Prinzip ist jeder Frage, die nach der Optimierung eines bestimmten Umstandes oder Sache fragt, so eine komplexe Frage. So erfordert Beispielsweise die Suche nach einer exakten Antwort auf die Frage, „welches ist die günstigste Reiseroute von Mexiko, über Guatemala, Bogota, Quito, Lima, La Paz nach Rio de Janeiro“, so viele Datenquellen und Variablen, dass dies herkömmliche Rechensystem an ihre Grenzen bringt. Ein Quantencomputer kennt, in der Theorie, schon die Antwort, bevor die Frage gestellt wurde.
Das liegt an der Art und Weise, wie so ein Quantencomputer rechnet. Digitaler Computer rechnen mit Bits, die nur zwei Zustände kennen, nämlich an (1) und aus (0). Bei Quantenrechner ist das anders, diese rechnen mit Qubits. Ein Qubit hat die Zustände 1 und 0 gleichzeitig und das völlig zufällig. Das Rechnen mit nur einem Qubit wäre nicht möglich aber in Verbund mit mehreren Qubits wäre es durchaus möglich. Google hat von der Firma D-Wave aus Kanada sich solch einen Quantencomputer (D-Wave Two) gekauft, der auf Basis von 512 Qubits rechnet. In Zukunft soll der Prozessor auf bis zu 1000 Qubits erweitert werden. Zusammen mit der Nasa nutzt Google die Quantenrechner, um das maschinelle Lernen zu beschleunigen. Das zusammen mit  Deep Learning Algorithmen wird das zur Geburt einer künstliche Intelligenz führen, die uns mindestens ebenbürtig ist.  Denn trotz aller kluger Algorithmen, die Google durch den Kauf der Firma DeepMind entwickelt, scheitern diese meist an der mangelnden Rechengeschwindigkeit digitaler Systeme.

Video zum Google und NASA Quantenrechner Labor

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Wenn Google mit der Zeit tatsächlich einen Durchbruch in der Quantenrechnerei gelingt, könnte es unsere Welt so dramatisch verändern, wie wir es nur in unseren kühnsten Träumen, es gewagt hätten. Auch die Geheimdienste haben ein reges Interesse an der Quantenrechnerei, theoretisch wäre ein Quantenrechner in der Lage jede Verschlüsselung zu knacken, die nicht auf einer Quantenverschlüsselung beruhe. Das wird einer der Hauptgründe sein, warum diese Technologie in der Öffentlichkeit unterdrückt wird oder zumindest gebremst wird.

Ausweg kann hier nur die oben erwähnte Quantenverschlüsselung bieten, da diese unknackbar ist. Abhörattacken haben sofort einen Effekt auf die Quanten und verändern das Ergebnis beim Empfänger, der heisenbergschen Unschärferelation sei dank.

Nachtrag 26.02.2015

Die Google-Ki hat selbständig gelernt, 49 Atari Spieleklassiker, zu besiegen. In diesen Spiegel Artikel stehen alle Details. Aktuell sind die Google damit beschäftigt der KI das Niveau von Spielen aus den Neunzigerjahren beizubringen. Dazu könnte auch die Aufgabe gehören in 3D-Welten Fahrzeuge zu steuern. Die Wissenschaftler rechnen mit einem Durchbruch in spätestens 5 Jahren! Wenn es ihnen dies tatsächlich gelingt, könnte diese KI auch Autos im normalen Straßenverkehr sicher steuern. Wir werden also in naher Zukunft ganz sicher selbständig fahrende Autos auf den Straßen sehen.

Links

https://www.dwavesys.com

https://plus.google.com/+QuantumAILab/posts

https://www.heise.de/tr/artikel/Google-sucht-besseren-Ansatz-fuer-Quantencomputer-2382352.html

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