Spammer

Was ist ein Spammer?

Aussprache: /ˈspamə/

Definition: Ein Spammer ist eine Person, die unaufgefordert E-Mails an Empfänger sendet. Google und andere Suchmaschinen sprechen auch von Webspam, damit sind Internetseiten ohne Mehrwert für den User gemeint, die unter Umständen auch den Besuchern im Netz Schaden zufügen können, beispielsweise durch das Verteilen von Malware. Auch das setzen eines Links zu einer Webseite eines Dritten kann von Google als Webspam gewertet werden, wenn er nicht freiwillig und unentgeldlich erfolgt.

Woher kommt der Begriff Spam?

Definition: Der Begriff Spam kommt aus den Englischen und ist eigentlich ein Kunstwortwort, dass  aus „spiced ham“, zusammengesetzt ist.  Die Ursprünge gehen bis in die Dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts zurück. Unter der Marke „SPAM“ wurde Dosenfleisch verkauft und während des zweiten Weltkrieges, war „SPAM“ im Rahmen der Lebensmittelrationierung quasi omnipräsent in Großbritannien. Etwas anderes mit Fleisch gab es einfach nicht. Daraus leitet sich wohl dann auch das Synonyme für  nicht angeforderte, sich wiederholende Werbung ab.

SPAM

Foto: SPAM – Dosenfleisch

Legendär ist das Monty Python Video zum Thema SPAM. 🙂 In dem Sketch wimmelt es nur so von dem Begriff „SPAM“.

Ursprünglich wurde unter den Begriff SPAM in der Onlinewelt, das Fluten von Textchats mit eigenen Textnachrichten bezeichnet, so dass eine sinnvolle Kommunikation nicht mehr möglich war. Der Zusammenhang mit Werbung trat dann erst etwas später im UseNet auf. Damit waren werbliche sich wiederholende Artikel in Newsgroups gemeint. Laut heise.de wurde die erste Spam E-Mail schon am 3. Mai 1978 von der Firma DEC versendet. Allerdings wurde sie erst 1993 als Spam bezeichnet. Urheber uns somit der erste Spammer der Welt war der DEC-Mitarbeiter Gary Thuerk. Die Firma DEC selber, gibt es nicht mehr. Sie wurde schon 1998 an Compaq verkauft, die wiederum 2002 von Hewlett-Packard aufgekauft wurde.

Wie erkenne ich Spam?

Nicht jeder erkennt sofort auf Anhieb eine Spam-E-Mail. Die Spammer lernen mit der Zeit auch dazu und werden immer raffinierter mit ihren Werbemails. Deswegen habe ich eine kleie Chaeckliste zum Erkennen von Spam angefertigt.

SPAM-E-Mail Checkliste

  1. Wirbt die E-Mail für ein Produkt oder Dienstleistung, dass sie nicht nachgefragt haben?
  2. Die Sprache ist nicht in in Deutsch oder nur in sehr fehlerhaften Deutsch.
  3. Zweifelhafter Inhalt der E-Mail, zum Beispiel astronomische Gewinne, scheinbar kostenlose Produkte oder einfach nur sehr hohe Geldbeträge, aus dubiosen Quellen/ Erbschaften/ Konten, die sie erhalten, wenn sie dafür etwas bestimmtes tun.
  4. Überprüfen Sie den Absender, lässt der sich dieser identifizieren und kennen Sie diesen?
  5. Klicken sie niemals auf irgendwelche Links oder Anhänge in SPAM-E-Mails. Meist verbirgt sich dahinter ein Virus.
  6. Seien sie in jedem Fall bei Shortlinks misstrauisch. Dort können Sie das Linkziel nicht sofort sehen.
  7.  Bei weite rbestehender Unsichehreit googlen sie den Namen des Absenders mit  der E-Mailadresse und den E-Mail Betreff Spam-Emails werden im netzt relativ schnell enttarnt und in speziellen Hilfeforen gepostet.

Sonderfall Phishing

Phishing-E-Mails sind eine spezielle Form des SPAM. Der Unterschied zur klassischen SPAM-E-Mail ist, dass der Absender scheinbar bekannt ist und ein berechtigtes Kommunikationsinteresse hat. Es wird also das Vertrauen in einem bestehenden Kontakt ausgenutzt, indem sich der Absender einer Phishing-E-Mail als Bekanntes oder bekanntes Unternehmen ausgibt. Wenn einem hier nur etwas verkauft werden möchte, ist das nur die ungefährlichste Masche. In der Regel möchte der Angreifer Ihre Daten abgreifen, um mit diesen eine Betrügerische Handlung zu tätigen, bei der Sie am Ende dafür gerade stehen sollen.

Ich selber habe Jahrelang in einer Sichehreitsabteilung für eine große Bank hunderte von Phishingfälle bearbeitet und kenne die perfide Vorgehensweisen von Phishingattacken. Eine Bank wird Sie niemals per E-mail auffordern, 10 Tan Nummern auf eine Seite zur Bestätigung einzugeben.

Besonders dreiste Betrüger nutzen auch Call-Center um Verbraucher hereinzulegen. Meist sind es dann Anrufe aus dem Ausland und eine Call-Center Mitarbeiter gibt sich als Mitarbeiter einer großen Techfirma aus, Google, Microsoft, Amazon und fragt nach persönlichen Daten oder gar freigaben auf dem Computer.

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