10 Regeln zum Content erstellen

Wie erstelle ich schnell und kreativ Content für meine Webseite?

Schatzkarte zur Kreativität

Grafik: Schatzkarte | © Lorelyn Medina – Fotolia

Das Internet lebt von guten, kreativen und vor allem nützlichen Inhalten. Diese Binsenweisheit setzt ich immer mehr in den Köpfen der Onlinemarketer durch. Zum Glück für die kreativen freischaffenden Berufe und für alle Internetnutzer. Doch wie komme ich schnell an guten und kreativen Content, der obendrein auch noch nützlich ist? Im Folgenden stelle ich hier ein paar Kreativtechniken vor, wie ich meinen Ideen für Content finde und erstelle.

Ich möchte euch auf eine kleine Reise mitnehmen, in das Land der Fantasie und Kreativität. Doch zunächst, wie bei jedem Abenteuer ist es wichtig den Standort zu bestimmen, wo wir unsere Reise beginnen. Auch der Grund für unsere kleine Reise ist wichtig. Zu diesem Zweck habe ich eine kleine Übersicht über Contentarten angefertigt. Sie soll uns zeigen, welche Art von Content für unseren Zweck geeignet ist, also den Grund für unsere Reise geben. Je nachdem wie unsere Ausgangslage ist, führen bestimmte Inhalte eher zum Ziel als andere. Auch die Möglichkeiten der Contenterstellung ergeben sich hieraus.  Ihr werdet mir sicher folgen können, dass ein DAX notiertes Unternehmen über sehr viel mehr Mittel und Wege verfügt Content zu erstellen, als ein kleiner Einmannbetrieb bei Euch in der Stadt.

Meine 10 Regeln für die Suche nach mehr Kreativität

Als Betreiber von mehreren kleinen Themenblogs stehe ich immer wieder vor der Aufgabe neuen Content für  meine Webseiten zu erstellen.  Ich habe mir ein paar Grundsätze bzw. Regeln über die  Jahre  verinnerlicht.

  1. Tue nur das, was Dir Spaß macht und Dich Interessiert!
  2. Lerne von den Besten!
  3. Versetze Dich in Deine Zielgruppe!
  4. Werde Experte in Deiner Nische/ Deinem Thema!
  5. Sei offen für Neues!
  6. Durchbreche eingefahrene Denkmuster!
  7. Um gib dich mit kreativen und schlauen Menschen!
  8. 30 Minuten Meditation am Morgen bringen Dich auf neue Ideen!
  9. Versuche nichts zu erzwingen!
  10. Lasse Deine Gedanken einfach fließen!

Ok, jetzt wo wir das geklärt haben können wir unsere Reise beginnen! Wie komme ich jetzt schnell an kreativen Content?

Nutze vorhandene Ressourcen clever

Hier ein Beispiel aus eigener Erfahrung. Vor Kurzem habe ich einen Spielzeug Blog gestartet, er hat sehr viel mit meiner 1. Regel von oben zu tun, denn als Vater einer Tochter (6) und eines Sohnes (9 Monate), ist das Thema Spielzeug alltäglich. Da war es nur angenehm und nützlich zugleich, ein Affiliate-Projekt zum Thema Spielen und Spielzeug, auf die Beine zu stellen.  Schließlich habe ich die Experten jeden Tag um mich herum. Ich verbringe Zeit mit meinen Kindern und arbeite zugleich. Gelegenheiten für die Erstellung von kreativem Content gibt es hier zu genüge. So frage ich regelmäßig meine Tochter nach ihrem Lieblingsspielzeug und schreibe ihre Antworten dazu auf. Anschließend werden ihre Aussagen in einem Artikel verarbeitet und veröffentlicht.

Ein anderes Beispiel,  meine Tochter malt zum Beispiel für ihr Leben gerne. Wir wissen gar nicht mehr wohin mit den vielen Bildern. Meine Lösung war es die besten Bilder von ihr zu scannen und in einer eigene Bildergalerie zu veröffentlichen.  Ich gebe zu, dieses Beispiel dürfte nicht für alle nützlich sein, dennoch ist ein Beispiel brauchbar. Denn wer mit offenen Augen durch die Welt geht ( Regel 5), wird Gelegenheiten entdecken, die eine Bezug zu seinem Business im Internet haben. Wer sein Geschäft auf Regel 1 ausgelegt hat, wird es hier deutlich leichte haben.

Markt- und Wettberbsanalyse

Die Suche nach Kreativität

Foto: Buddhistischer Mönch auf der Suche nach Kreativität | (CC BY-NC-SA 2.0) von Flickr

Aber wir haben ja nicht nur Regel 1, sondern zum Glück noch ein paar mehr Regeln, die uns bei der Reise ins Land der Kreativität unterstützen. Wer aus beruflichen Gründen sich um neuen Content bemühen muss, der sollte bei den Marktführern ausschau halten, was sie richtig machen. Bestimmte Konzepte können übernommen werden (Regel 2) oder müssen nur leicht modifiziert werden.  Ihr wollt bei Google zu einem bestimmten Begriff auf Platz 1 stehen oder zumindest mit auf der ersten Suchergbnisseite vertreten sein. Dann sucht Euren Begriff und schaut Euch die ersten 10 Suchergebnisse genau an. Schreibt auf, was Euch an den Seiten besonders gut gefällt und was nicht? Was könnt Ihr besser machen?

Regel 3 kommt dann hier verstärkt zum tragen. Versucht Euren Lesern und Kunden Fragen zu beantworten. Es gibt bestimmte Tools, die Euch auch direkt Fragen zu einem Begriff generieren können. Wie ihr die richtigen Begriffe und Fragen finden könnt, habe ich hier im Blog schon öfters beschrieben. Ich gehe selber gerne auch auf Frage & Antwort Portale und Foren und schaue mir die Fragen und Antworten meiner Zielgruppe genau an.  Das ist eine der mächtigsten und ergiebigsten Techniken um an neuen Content zu kommen. Mit der Zeit greift dann auch Regel 4, denn wer sich täglich mit den Fragen und Lösungen seiner Zielgruppe auseinandersetzt, wird nach kurzer Zeit selbst zum Experten in seiner Nische oder Thema werden. Nebenbei sei bemerkt, dass der Traffic von Foren und Frage & Antwort Portalen nicht zu verachten ist, wenn man dort selbst aktiv ist und dort Fragen mit einer kurzen Antwort und Link beantwortet. 😉

Im Grunde kann man dieses Prinzip auch auf Bilder und Grafiken übertragen. Wer absolut keine Ideen für ein tolles Bild oder Foto hat, kann in diversen Bilderdatenbanken und Fotocommunitys die besten Ideen und Konzepte finden. Wer über genügend Budget verfügt kann dort den Biildercontent direkt einkaufen. Wer nur ein sehr kleines Budget hat, kann sich hier für eigene Fotos inspirieren lassen. Übrigens sehr viele Kreative bieten ihre Dientsleistungen sehr günstig an.  Ich selber habe schon ein paar gute Erfahungen mit fiverr.com und 99designs.de gemacht.

Nutze Expertenwissen

Wer es sich ganz einfach machen möchte stellt einen Experten direkt Fragen zu seinem Thema und gibt dem Experten die Möglichkeit sich in Form eines Interviews oder eines Gastbeitrages zu äußern. Experten sind quasi die Joker auf unsere Abenteuerreise. Natürlich muss man jedoch vorher diese Experten vorher identifizieren, allein diese Aufgabe kann in ein eigenes Abenteuer ausarten. Aberauch hier scheint Google ein sehr gutes Tool für die Recherche zu sein. Aber auch ganz klassische Wege zur Experten Recherche können genutzt werden.  Universitäten sind eine erste gute Anlaufstelle für alle wissenschaftlichen Themen, die man versucht zu beantworten.

Jede Uni hat ein Verzeichnis von Lehrenden mit Adressdaten, aber auch der eine oder die andere Studentin könnte eine gute Quelle für Wissen sein und vielleicht gibt es sogar Interesse an einen studentischen Nebenjob als Onlinereakteur? Das ist  übrigens ein gutes Beispiel für Regel 7.  Zu meiner Zeit als Student habe ich das „Schwarze Brett“ regelmäßig nach Jobangeboten abgesucht, damals waren Online-Jobbörsen für Studentenjobs noch sehr rar. Ihr könnt also entweder online ein Jobangebot für Studenten aufgeben oder direkt vor Ort an einer Uni umsehen. Aufgeschlossene Menschen könne hier auch Interviewpartner sehr schnell finden.

Ein  weitere Möglichkeit ist, über diverse Blogverzeichnisse nach Themenbloggern ausschau zu halten. Ihr könnte diese auch um ein Interview oder um eine Gastbeitrag in eurem Blog bitten. Die wenigstens Blogger würden so ein Angebot ablehnen, sofern sie die Möglichkeit bekomme auch ihren eigen Blog vorstellen zu dürfen.

Aber was mache ich, wenn ich total blockiert bin und mir einfach nichts mehr einfallen will?

Diese abschließende Frage auf unserer Reise ins Land der Kreativität, lassen sich mit den Regel 6, 8, 9  und 10 beantworten.  Man kann Kreativität nicht erzwingen. Wenn ich gerade eine kreatives Tief habe, wechsele ich den Arbeitsplatz, also den Ort, wo ich schreibe. Ein Büro in den immer gleichen Vierwänden kann auf die Dauer demotivieren. Deshalb arbeite ich mit einem Laptop am liebsten mobil. Ich kann bei schönen Wetter raus auf den Balkon oder die Terrasse gehen oder einfach in die Stadt fahren mich in den nächsten Starbucks setzen und loslegen.  Gerade an öffentlichen Orten setze ich mich dann gerne hin, trinke eine Kaffee und beobachte nur die Leute. Das hilft mir schon um auf andere Gedanken zu kommen.

Alphawellen für mehr Kreativität erzeugen

Grafik: Gehirn – Schwingungen 3 © psdesign1 – Fotolia

Sehr gerne höre ich beim schreiben über Kopfhörer Hintergrundmusik. Auf Youtube finde ich sehr viel Musik, die die Kreativität unterstützen. Übrigens auch bein schrieben dieses kleine Artikels, hörte ich diese Musik. Bestimmte Video nutze ich für meine morgentliche Meditation. Auch wenn  man keinen Bezug zu diesen Themen hat, wer kreativ Wirken und Arbeiten möchte sollte unbedingt versuchen sich diesem Thema, zu öffnen.  Wer sich für 30 Minuten kurz nach dem Aufwachen hinsetzt und meditiert wird sich wundern, wie schwer es am Anfang ist seine Gedanken zu zügeln und auf eine Thema zu fokussieren.  Hilfe kann hier hier auch Youtube geben, dort finden sich Videos, die die eigene Hirnfrequenz beeinflussen. So können bestimmte Videos, die man über Kopfhörer hört, das eigene Gehirn in den Alphawellen-Zustand versetzen. Dieser Zustand tritt immer dann ein, wenn wir kreativ sind. Ich war am Anfang zunächst skeptisch, aber nach ein paar „Sitzungen“  bin ich von der Wirkung dieser Videos überzeugt.

Intensive Gefühle und Träume sind hier garantiert und manchmal eben auch der Entscheidende kreative Funke zu einer neuen Idee oder Lösung für ein Problem!

 

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